Archiv für die Kategorie ‘Gerochenes’

Lustig

Dienstag, 07. Oktober 2008

“Du hast ja lustiges Duschzeug – das riecht ja nach Kaffee!”

So gehört letzte Woche Donnerstag. Da habe ich nämlich erfahren, dass ein gewisser Herr hier weder Duschzeug noch Shampoo mehr hat und meins benutzt. Klar, dass ich mittwochs einkaufen war, oder? ;)

Meins ist übrigens von Balea in einer GeschmacksDuftrichtung, die es nicht mehr gibt, Cafe irgendwas. Und das riecht wirklich gut.

Extra für Backwahnsinnige

Samstag, 05. Mai 2007

Ich bin Euch ja noch die Rezepte schuldig, nach denen ich letzte Woche die Kuchen für den Dyno Day gebacken habe.

Einmal war das dieser Marmorkuchen, das Rezept ist schon eine Weile auf meiner Seite zu finden.

Dann dieser Zitronenkuchen, weil ich so gerne Zitronenkuchen esse, aber hier im Haus sonst leider niemand – und ein ganzer Kuchen für mich ist dann doch ein bisschen übertrieben. ;)

Und als drittes ein Butter-Mandel-Kuchen vom Blech, den Georg liebt:

Butter-Mandel-Kuchen vom Blech

Zutaten:

Teig:
250 ml Sahne
250 g Zucker
500 g Mehl
4 Eier
1 Päckchen Vanille-Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

Belag:
200 g gehobelte Mandeln
125 g flüssige Butter
250 g Zucker
ca. 5 EL Milch

Die Zutaten für den Teig zu einem zähflüssigen Teig verrühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und verteilen. Bei 200°C auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Zutaten für den Belag miteinander mischen. Auf den heißen, halb durchgebackenen Boden geben und nochmal bei 200°C etwa 10 Minuten backen. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

Das ist wirklich kein Zauberwerk, aber recht lecker. Und wie die meisten Blechkuchen geht er richtig fix!

Nach der Backaktion roch es einfach herrlich hier, war allerdings auch extrem warm, was nicht nur an den Außentemperaturen lag. ;)

Herbstluft

Freitag, 29. September 2006

Unglaublich. Gerade habe ich noch zwei Mettenden für Georg und zwei Zucchini für mich gekauft (heute Abend gibt es Reste hiervon, für Georg dazu extra gekocht die Mettenden, morgen Lasagne, für mich vegetarisch mit Zucchini).

Aber um mein Essen geht es hier gar nicht. Die Luft war einfach unbeschreiblich – wie Samt, warm und weich und würzig durch die Blätter, die die Kastanien gerade mit aller Macht auf den Boden werfen. Sofort hatte ich die verschiedensten Kindheitserinnerungen parat – schließlich habe ich mehrere Jahre direkt am Teutoburger Wald gelebt, und das ganze Jahr über waren wir immer wieder im Wald unterwegs.

Ich erinnere mich an den Ausflug im Oktober, als meine jüngste Schwester gerade erst geboren war: Meine Mutter lag noch im Krankenhaus, und mein Vater war für die Kleidung zuständig, die wir anhatten. Direkt nach der Schule haben wir Mutter und Schwester besucht – und nach einer Beschwerde bei ersterer hat sie meinem Vater erstmal erklärt, wie Kinder im Herbst idealerweise angezogen werden, wenn es morgens kaum über 10°C ist, mittags aber noch um 20°C erreicht werden, im Zwiebellook nämlich – und nicht mit Unterhemd, Winterpulli und dicker Jacke. ;)

Der Ausflug war klasse, aber so viel habe ich vorher und nachher nie geschwitzt…

Oder die Sonntagsnachmittagsspaziergänge mit der ganzen Familie. Und ich mit meinen Rollschuhen habe mehr auf dem Po gesessen, als dass ich vorwärts kam. Entsprechend bockig war ich dann auch. Danach blieben die Rollschuhe zu Hause. ;)

Die selbstgebastelten Kastanientiere. Direkt um die beiden Neubauten (in einem davon haben wir gewohnt) standen große, alte Kastanien und einige Eichen. Ich glaube, ein paar der Tiere haben ihren Weg zurück in die Natur erst kurz vor Weihnachten gefunden. (Und ich gestehe: Ich habe Rosskastanien probiert. Der Unterschied zu Esskastanien wurde mir erst klar, als ich älter war.)

Laubhaufen, die wunderbar rascheln, wenn man hindurchläuft oder reinspringt und die Blätter hochwirft. (Dass darin Spinnen leben könnten, ist mir zum Glück auch erst später aufgegangen – diese Phobie habe ich schon ewig…)

Herbstluft hat so etwas Unbeschreibliches, Gedämpftes. Fehlt nur noch der Frühnebel, aber erfahrungsgemäß muss ich darauf nicht mehr lange warten – schließlich lebe ich jetzt am Niederrhein. Habe ich schon erwähnt, dass der Herbst meine liebste Jahreszeit ist? (Mal abgesehen vom Winter, aber nur in Verbindung mit Schnee, und den bekomme ich hier meistens nur als Matsch auf den Straßen zu sehen.)