Archiv für die Kategorie ‘Gefragtes’

Fahrrad fahren und Musik hören?

Sonntag, 26. Juli 2009

Darauf kann man anscheinend nur mit einem entschiedenen Jein antworten. *seufz*

Der Anlass: Ich will gleich mal mein Fahrrad wieder auf Vordermann bringen, um es auch wieder öfter zu benutzen. Fahrrad fahren ist aber (genauso wie jegliche Fortbewegung alleine) im Allgemeinen für mich relativ langweilig. Im ÖPNV kann ich wenigstens noch lesen, das entfällt aber auf dem Rad. (Und zu Fuß natürlich auch. Im Auto für mich eigentlich nicht, weil ich ja nie selbst fahre, aber da dann doch auch – weil sonst der Fahrer ein bisschen gelangweilt sein könnte.) Da meine Eltern mir einen kleinen MP3-Player geschenkt haben (der alte war kaputt gegangen), habe ich nun versucht herauszufinden, ob ich auf dem Rad (leise) Musik hören darf oder nicht.

§23 StVO sagt sinngemäß, dass ich darauf achten muss, dass ich die Umgebung noch gut hören kann, egal ob zu Fuß, auf dem Rad, im Auto oder als sonstwie gearteter Verkehrsteilnehmer. Praktisch ist es aber anscheinend schon zu Bußgeldern gekommen, weil jemand genau das getan hat. Theoretisch erlaubt wäre es aber anscheinend, wenn ich kleine Lautsprecher auf eine ähnliche Lautstärke (also leiser als die Umgebungsgeräusche) einregeln würde. Oder (wenn es das könnte) ein Handy mit Lautsprechern betreiben würde. (Mal ganz davon abgesehen, dass diese “Musik-über-Handy-Lautsprecher-Hörer” mich im Alltag total nerven, so dass ich das nie tun würde.)

Ganz ehrlich? Das muss ich nicht verstehen, oder?

Weihnachtstyp?

Dienstag, 09. Dezember 2008

Weil ich Weihnachten immer noch liebe, habe ich den Test gemacht, den ich bei Flimmerglimmer gefunden habe. Und äh – hohoho? (Stimmt übrigens fast. Weihnachtsgeschenkeplanung beginnt im August. Und zu meinem Geburtstag freue ich mich immer, weil nur noch 5 Monate bis Weihnachten sind.)

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Die verstrickte Dienstagsfrage 41/2008

Samstag, 11. Oktober 2008

Seitdem ich mich in diversen Strickforen ‘rumtreibe’, Bloggs lese etc., komme ich nicht mehr zum Stricken und sonstigem Handarbeiten. Geht’s Euch auch so? Wieviel Zeit verbringt Ihr mit Surfen im Netz im Vergleich zum Stricken und Umsetzen dessen, was Ihr dort an Anregungen gesehen habt? Herzlichen Dank an Brigitte für die heutige Frage! – Wollschaf

Ich kann zum Glück gleichzeitig stricken und lesen. Wenn ich morgens zum Aufwachen ein paar Blogfeeds lese, habe ich dabei meist ein Sockenstrickzeug in der Hand. Auch sonst habe ich beim Bloglesen immer etwas zum Stricken in den Fingern – die paar Tastendrücke, die ich da machen muss, kann ich auch mit Stricken überbrücken.

Auch wenn ich ein Buch lese (zur Zeit z. B. “Lila Black 02 – Unter Strom” von Justina Robson), stricke ich währenddessen. Soooo schnell lese ich auch wieder nicht, dass es nicht für die eine oder andere Runde bis zum nächsten Umblättern reicht.

Wenn ich aber wirklich surfe (also z. B. bei Ravelry nach einem neuen Muster suche), ruht das Strickzeug meistens – da wäre ich wohl länger beschäftigt, wenn ich diese zwei Dinge gleichzeitig machen würde.

Insgesamt verbringe ich an einem durchschnittlichen Tag ca. 1 Stunde mit Blogs, eine weitere bei Ravelry und sicher 3-4 Stunden mit Stricken, gerne auch mehr. Einfach weil ich fast nie ohne Strickzeug in meiner Nähe irgendwo sitze. Und weil ich bei den einfachen Mustern (Rippen, glatt etc.) nicht hinschauen muss, was meine Finger machen. Obendrein lässt sich fast immer eine Runde an der aktuellen Socke einschieben, wenn man mal wieder (trotz DSL) warten muss, bis eine Seite aufgebaut ist.

Ferse?

Sonntag, 17. August 2008

Meistens stricke ich ja meine Socken vom Bündchen her und mache dann die Herzchenferse – quasi Schema F. Jetzt bin ich aber bei meinem zweiten Paar “toe-up” (also von der Fußspitze her) – beim ersten Mal habe ich einfach die Ferse gestrickt, die in der Anleitung war (verkürzte Reihen). Die ist schon ganz ok, aber ich möchte vielleicht auch mal für andere so stricken, und in meiner Familie (und im Freundeskreis auch) ist ein hoher Spann relativ häufig, und dann ist die Ferse mit verkürzten Reihen nicht gerade bequem.

Im Moment probiere ich ein bisschen herum. Ich habe jetzt die Ferse von Wendys Summer of Socks-Socken übernommen, allerdings ist das auch noch nicht so ganz das, was ich mir vorgestellt habe. Was ich mir vorstelle, ist so etwas wie die Herzchenferse – da drückt nichts, es schlabbert nichts und alles sitzt, wie es soll, egal ob der Spann hoch ist oder der Fuß schmal.

Gibt es so etwas irgendwo?

(Die Socken, die ich im Moment stricke, sind übrigens die Cat’s Face Socks, die kann man einfach nicht vom Bündchen her stricken. Oder man hat auf dem Kopf stehende Katzengesichter. Und die Anleitung sieht eine Ferse mit verkürzten Reihen vor.)

Aus für kostenlose Strickanleitungen?

Freitag, 09. Mai 2008

In den USA gibt es im Internet schon lange neben kostenlosen Quellen für Strickanleitungen auch solche, für die man bezahlen muss. Ganz selbstverständlich, allerdings nur, wenn der Designer auch das Geld bekommt. In Deutschland ist das Internet im Ruf, dass es dort alles kostenlos gibt. Und anscheinend denken immer noch viele, dass etwas, das nichts kostet, auch beliebig verwendet werden kann – z. B. als Sammlung herausgegeben und verkauft werden darf. Selbst dann, wenn die Anleitung an anderer Stelle ausdrücklich kostenlos zu haben ist. Dass das jetzt nicht mehr nur noch für manche eBay-Auktionen gilt, sondern auch für andere, kann man hier nachlesen. Und hier. Anfragen scheinen für die verkauften Mustern bei den Designern vorher keine eingegangen zu sein (und das zumindest hätte ich als höflich und selbstverständlich erachtet).

Dass es für Strickmuster und -anleitungen kein Copyright geben soll, ist mir neu. Dass es Firmen gibt, die gerne mit zweierlei Maß messen, nicht. Allerdings frage ich mich schon, wie man eine Bedienungsanleitung und eine Strickanleitung miteinander vergleichen möchte. Dann schon eher den Programmiercode für ein Programm und eine Strickanleitung – bahauptet zumindest mein gesunder Menschenverstand. Ich weiß jedenfalls, wo ich in meinem Leben keine Wolle bestellen werde. Frechheit siegt? Nicht bei mir. Lest die beiden Beiträge bei der Wollschnegge und Von Stroh zu Gold – wenn solche Praktiken überhand nehmen, könnte das das Aus für kostenlose Strickanleitungen bedeuten.

Darauf gestoßen bin ich über Allerlei Strickerei.

Nachtrag:

Bitte seht Euch mal Kommentar 43 und als Antwort darauf Kommentar 49 hier an. Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Gut, Abmahnungen könnte man als Geißel des Internets bezeichnen, aber an meiner Grundeinstellung ändert das nichts.

Die verstrickte Dienstagsfrage 19/2008

Dienstag, 06. Mai 2008

Liebes Wollschaf,
in vielen Blogs sieht man Fortschrittsanzeigen für die Strickstücke. Mich würde mal interessieren, wie Ihr den prozentualen Fortschritt an ihrem Strickstück bemeßt. Geht das pi mal Daumen oder hast Du ein festgelegtes Schema à la Ärmel = x % ?

Vielen Dank an Linda für die heutige Frage! – Wollschaf

Ich habe so eine Fortschrittsanzeige bisher nicht, aber bei Ravelry kann man das angeben. Für viele Strickstücke ist da einfach, wenn man es nicht zu verbissen sieht und auch mal Fünfe gerade sein lässt:

Da ich meist Socken stricke, ist es recht einfach zu bemessen: Nach der Ferse der ersten Socke habe ich 25% erreicht. Direkt vor der Spitze 45%. Das Bündchen hat (je nach Länge) 5-10%. Der Schaft kann dann also geviertelt oder gedrittelt werden für jeweils weitere 5%. Das gleiche gilt für den Fuß.

Langärmelige Pullover kann man ungefähr dritteln: jeweils 1/3 für das Vorderteil, das Rückenteil und beide Ärmel zusammen. Diese Drittel kann man dann ja noch weiter unterteilen, ein Ärmel entspricht also (um das Beispiel in der Frage aufzugreifen) ungefähr 16,5%. ;)

Schals sind ganz einfach: Die gewünschte Gesamtlänge kennt man ja ungefähr, und anhand dieser Länge kann man durch messen und einfachen Dreisatz den erreichten Wert errechnen. Oder (wenn es auf die begrenzte Menge des Garns ankommt) man rechnet aus, wie viel Prozent man erreicht hat, wenn man ein Knäuel verstrickt hat, misst die Länge aus und kann dann von dort dann nach Länge weitergehen.


This week’s Tuesday’s question is about measuring the progress on a project in %. It is very easy for a lot of projects if you don’t become too obsessed and keep the fun in knitting.

I mostly knit socks. After the heel of the first sock, I’m at 25%. The cuff is about 5-10%, depending on its length. The toe is 5%, so right before the toe I reached 45%. The leg can be divided into thirds or quarters for another 5% each, same for the foot.

Long-sleeved pullovers can be divided into thirds: the front, the back and both of the sleeves together are about 33% each, so one sleeve is about 16.5%. You can easily divide the parts further.

Scarves are really easy: you probably know how long it is supposed to be in the end, and with that number you can calculate how much 5% are. Whenever ou reach that length, you can add another 5% to the total. Or (if it’s all about the limited ammount of yarn you have) you knit one ball, calculate the percentage of what you did so far and from there can calculate based on measuring the scarf.

Die verstrickte Dienstagsfrage 18/2008

Dienstag, 29. April 2008

Schon zum zweiten Mal habe ich in verschiedenen Blogs gelesen, daß Wollkäufe vor dem Ehemann verheimlicht werden. Mich würde interessieren: Weiß Euer Mann, welche Menge an Wolle Ihr gehortet habt? Wie schmuggelt Ihr Neuzugänge ins Haus, und wo sind die geheimen Lager?

Vielen Dank an Martina (die sich ebenfalls als heimliche Sammlerin bezeichnet) für die heutige Frage! – Wollschaf

Ich verheimliche nichts. Im Gegenteil, manchmal bekomme ich sogar noch Wolle geschenkt, oder er sagt, ich solle das ruhig kaufen, wenn ich lange nichts mehr gekauft habe. Er hat sicher keinen kompletten Überblick, was hier an Wolle lagert, aber versteckt habe ich nichts.

Die verstrickte Dienstagsfrage 17/2008

Dienstag, 22. April 2008

Hallo liebes Wollschaf, mir ist heut morgen, beim Einpacken meines Strickzeugs für die Mittagpause folgende Frage eingefallen:
Wie verpackt ihr euer Strickzeug, wenn ihr es mit nehmt? Wie sorgt ihr dafür, dass die Nadeln nicht rausrutschen, abbrechen oder sich durch Innenfutter oder Taschenwand bohren?
Vielen Dank an Herzdame für die heutige Frage! – Wollschaf

Ganz einfach: Sockenstrickzeug kommt in eine Plastikdose eines namhaften Herstellers (“Für Baguette-Brötchen, Banane und vieles mehr”), da passen auch die Spiele mit 20cm langen Nadeln rein, die ich ja fast ausschließlich verwende. Leere Nadelspiele, Schere, Nadeln zum Vernähen etc. habe ich in einer Rolle, wie ein Schlampermäppchen, aber schöner – da waren mal Essstäbchen drin, mit denen ich nichts anfangen kann, aber um die ging es auch gar nicht, als Andrea sie mir geschenkt hat.

Anderes Strickzeug nehme ich meistens nicht mit.


This week’s Tuesday’s question is about how we transport our knitting when we take it with us. Most of the times, I take socks with me, and I’ve got a plastic container (looks like this one doesn’t exist in Britain or the US – at least I couldn’t find it on their products pages) that holds dpns up to 20cm long (about 8 inches). Scissors, needles and a lot of other stuff is in something similar to a pencil-case, it used to contain chopsticks, whih I don’t use – but those weren’t the important bit anyway. ;)

Die verstrickte Dienstagsfrage 16/2008

Dienstag, 15. April 2008

Mich würde mal interessieren, wie und wo die Lace-Strickerinnen ihre fertigen filigranen Strickstücke aufspannen. Bei Spannweiten von bis zu 2,40cm findet sich doch nicht überall Platz, oder?

Herzlichen Dank an Frau Wollich für die heutige Frage! – Wollschaf

Das interessiert mich auch. Ich trage solche Tücher zwar nicht (passt nicht so richtig zu meinen anderen Sachen), aber ich finde sie wirklich klasse, und sobald ich ein “Opfer” gefunden habe, werde ich sicher auch eins stricken. :)


This weeks’s Tuesday’s question: How and where do you block your lace shawls?

Honestly, I’m interested in that, too, because while I don’t wear them (they don’t go well with the rest of my clothing) I really like knitting them. As soon as I find a “victim”, I will sure knit one. :)

Die verstrickte Dienstagsfrage 15/2008

Dienstag, 08. April 2008

Habt ihr täglich etwas Selbstgestricktes an? Wieviele selbstgestrickte Teile habt ihr schon gleichzeitig angehabt, also Schal, Mütze, Handschuhe, Socken, Pulli usw.
Vielen Dank an Martina für die heutige Frage! – Wollschaf

Wenn man mal von den superheißen* Sommertagen absieht (an denen ich am liebsten barfuß laufe), trage ich tatsächlich täglich Selbstgestricktes. Socken nämlich. Selbst barfuß in Birkis kann ich obenrum ja noch ein von mir gestricktes Pullöverchen tragen, was ich auch schon gemacht habe – vorausgesetzt, das Pullöverchen enthält ganz viel Baumwolle und Luftlöcher.

Wie viele Strickstücke ich gleichzeitig anhatte, kann ich nicht sagen. Maximal dürften es (Socken und Handschuhe als jeweils ein Stück gerechnet, schließlich strickt man sie im Allgemeinen paarweise) fünf gewesen sein: Stirnband, Schal, Pullover und eben Socken und Handschuhe.

* Superheiß ist relativ und fängt bei mir ab ca. 25°C an. Angeblich sollen im Sommer geborene Menschen mit Hitze gut umgehen könnn. Im Zweifelsfall bin ich dann die Ausnahme, die die Regel bestätigt. ;)


This week’s Tuesday’s question is about our handknits and if we wear them every day. And as a bonus – how many handknits did we wear at the same time?

If you don’t count really hot* summer days (on which I prefer going barefoot), I wear hanknits everyday – socks. Even going barefoot in my Birkis I can still (and did) wear a handknit pullover – made of cotton and with a lot of holes for ventilation.

How many handknit items I wore at once – I haven’t got a clue. It would have been five at most (counting socks and mittens as one each, after all, you usually knit them in pairs): a headband, a scarf, a pullover and socks and mittens.

* Really hot is relative and for me starts at about 25°C (which is about 77°F). Supposedly, people born in summer can cope with heat really well. Looks like I’m an exception to that rule. ;)