Archiv für die Kategorie ‘Gelebtes’

Fahrrad fahren und Musik hören?

Sonntag, 26. Juli 2009

Darauf kann man anscheinend nur mit einem entschiedenen Jein antworten. *seufz*

Der Anlass: Ich will gleich mal mein Fahrrad wieder auf Vordermann bringen, um es auch wieder öfter zu benutzen. Fahrrad fahren ist aber (genauso wie jegliche Fortbewegung alleine) im Allgemeinen für mich relativ langweilig. Im ÖPNV kann ich wenigstens noch lesen, das entfällt aber auf dem Rad. (Und zu Fuß natürlich auch. Im Auto für mich eigentlich nicht, weil ich ja nie selbst fahre, aber da dann doch auch – weil sonst der Fahrer ein bisschen gelangweilt sein könnte.) Da meine Eltern mir einen kleinen MP3-Player geschenkt haben (der alte war kaputt gegangen), habe ich nun versucht herauszufinden, ob ich auf dem Rad (leise) Musik hören darf oder nicht.

§23 StVO sagt sinngemäß, dass ich darauf achten muss, dass ich die Umgebung noch gut hören kann, egal ob zu Fuß, auf dem Rad, im Auto oder als sonstwie gearteter Verkehrsteilnehmer. Praktisch ist es aber anscheinend schon zu Bußgeldern gekommen, weil jemand genau das getan hat. Theoretisch erlaubt wäre es aber anscheinend, wenn ich kleine Lautsprecher auf eine ähnliche Lautstärke (also leiser als die Umgebungsgeräusche) einregeln würde. Oder (wenn es das könnte) ein Handy mit Lautsprechern betreiben würde. (Mal ganz davon abgesehen, dass diese “Musik-über-Handy-Lautsprecher-Hörer” mich im Alltag total nerven, so dass ich das nie tun würde.)

Ganz ehrlich? Das muss ich nicht verstehen, oder?

Neue Schluffen…

Samstag, 18. April 2009

Nachdem ich von B* nichts gehört habe, das Wetter sich langsam dem Punkt nähert, wo ich keine Halbschuhe mehr tragen mag, und da ich mit kaputten Schluffen den Sommer sicher nicht verbringen möchte, habe ich heute ungefähr ein Viertel der Summe für das Markenprodukt in eine billige Version dieser Schuhe investiert. Qualitativ sind sie schon optisch nicht so gut wie das Original. Allerdings: Selbst wenn sie nur ein Jahr halten, haben sie (im Verhältnis) nur die Hälfte der Markenschuhe gekostet. Und wirklich hässlich sind sie nicht, im Gegenteil, heller Hintergrund, darauf Blumen in Braun- und Orangetönen. Klingt sehr 70er, ist aber wirklich hübsch.

“Wo ich einmal in der Stadt bin…” – oh weh, die Schuhe waren ja erst das zweite, das ich gekauft habe. Es gibt seit einiger Zeit ein Geschäft von Bon Prix in der Stadt. Bestellt habe ich da schon mehrfach, die Qualität ist meiner Erfahrung nach in Ordnung (das T-Shirt, das ich jetzt ausrangieren werde, hat mehr als fünf Jahre gehalten und 5 Euro gekostet) – und dort kann ich direkt anprobieren. Ein T-Shirt in Olivgrün, halblanger Arm, unter 6 Euro. Sitzt gut, Farbe ist toll, etwas dickerer Shirt-Stoff – gekauft.

Danach stand dann Hager & Mager auf dem Plan. Ich bin ja eigentlich deutlich über deren BMI-Zielgruppe, selbst in deren BB-Kollektion brauche ich mindestens eine Größe mehr als bei jedem anderen Hersteller; im normalen Sortiment – drücken wir es freundlich aus: Ich sehe meistens aus wie eine Presswurst. ;) Ich hatte zwei Gutscheine und war wild entschlossen, sie in neue Oberteile zu investieren. Nach einer Viertelstunde hatten meine Schwestern, meine Mutter und ich 8 Teile für mich auf dem Arm, jeweils kurz per Vortest (an den Körper halten und ziehen) für zumindest potentiell passend befunden. Die Schlange an den Umkleiden war genau zwei Personen lang. Eine günstige Gelegenheit also zum Anprobieren.

Die Röcke: Breiten wir den Mantel des Schweigens darüber. Ich falle immer wieder auf diese Röcke im Stil der 50er/80er rein. Die sitzen bei mir aber immer suboptimal. ;)

Die Oberteile: Ein Blüschen. Wenn ich mal aussehen will wie meine eigene Großmutter nie aussehen wird, dann ist das meine erste Wahl. Ein T-Shirt: Hauteng ist nicht mein Fall. Ein Blüschen: Klasse, kommt in die engere Auswahl. (Kurzer Arm, nur halb geknöpft, leicht stretchig, aber nicht hauteng. Grün, kein Kragen, längs dünn gestreift.) Ein T-Shirt: Passt, sitzt, wackelt und hat Luft. (So eine hübsche Mischung aus Apfel- und Maigrün, steht mir erstaunlicherweise. Kurzer Arm, angenehme Länge – ich habe zwar genug Bauch, aber zeigen muss ich den nicht jedem Menschen – und mit gleichfarbigem Einsatz.) Ein Blüschen: Ha! Ich weiß schon, warum mich das sofort angesprungen hat! Liebe auf den ersten Blick! (Eine Bluse. Ich. Gleiche Farbe wie das T-Shirt, so leicht Ethno-angehaucht, kein Kragen – wichtig! – und durchgängig mit total süßen perlmuttigen Knöpfen. Halber Arm, eher etwas mehr.) Genommen habe ich dann die drei näher beschriebenen Teile, dank einer Spende meiner Mutter. (*schmatz* Nochmal tausend Dank dafür!)

Dann wurde ich mutig: Ein neuer Gürtel musste her! Der alte war – gelinde gesagt – völlig Schrott. Modehaus Ca. Meine Schwestern und ich hatten zunächst deutlich unterschiedliche Vorstellungen davon,  was ich suche. Als meine Erklärung dann lautete “Der muss die Hose oben halten!”, näherten wir uns langsam an das, was mir so vorschwebte. (Schwarz, dezentes Lochmuster, sehr variable Länge.) Und dann die Idee: “Ein Deko-Gürtel zu den Blusen!” – äh, ja. Genau das, was mir nie gefehlt hat. ;) Gefunden habe ich trotzdem einen. (Schmal, hellbraun, einzelne Glieder mit silberfarbenen Ringen verbunden.)

Zwischendurch habe ich dann Dinge anprobiert, die ich gar nicht auf dem Plan hatte (noch einen Rock, eine Hose, ein weiteres T-Shirt, zwei Paar Sandalen), aber gekauft habe ich dann wirklich nicht noch mehr. Aber Ideen für das eine oder andere Teil, das auf meinem Geburtstagswunschzettel ein Plätzchen finden könnte.

Und: Schaut mal hier – so einen kleinen Grund habe ich nicht für meine Abstinenz. ;)

Latschen, Teil 2

Freitag, 13. März 2009

Mittwoch war ich in der Stadt und habe im Geschäft, in dem ich die Latschen gekauft habe, mal nachgefragt, ob das ein bekannter Fehler ist. (Natürlich erst, nachdem ich zwei Gutscheine in “Komm zurück, mein dunkler Bruder” von Jeff Lindsay investiert hatte.)

Um es kurz zu machen: Die Dame (anscheinend die Besitzerin des Fachgeschäfts) hatte noch nie eine Reklamation, Garantie 6 Monate, ich muss die Schuhe (deren Sohlen und Fußbetten noch einwandfrei sind und deren Riemen nach bereits drei Monaten erste kleinere Risse hatten) “falsch” belastet haben. Vielleicht zu viel getragen. Und nach zwei Jahren müsse man Schuhe schon ersetzen. Dass ich andere Schuhe eben auch länger tragen kann, ist kein Argument. “Die meisten Leute kaufen eh nach einem Jahr neue Latschen.” Öh, jedes Jahr 40 Euro für Hausschuhe? Das finde ich irgendwie übertrieben. Und erklärt auch nicht, warum die Riemen nach 3 Monaten erste Risse hatten.

Ich habe dem Hersteller zunächste eine E-Mail geschrieben, mal sehen, ob ich eine Antwort bekomme.

Sprachlos

Mittwoch, 11. März 2009

Gestern habe ich mit der Tochter eines Bekannten über ein Lied von Gayle Tufts gesprochen, in dem sie sich für alles Mögliche entschuldigt, u. a. Littleton. Und heute

Internationaler Frauentag

Sonntag, 08. März 2009

Ursprünglich ein sozialistischer Feiertag, wurde dieser von der Generalversammlung der UN im Dezember 1977 quasi weltweit offiziell gemacht. Ich bin eher zwiegespalten: Einerseits gibt es natürlich nach wie vor weltweit benachteiligte Frauen und Mädchen (und das nicht nur in den Ländern der so genannten Dritten Welt). Andererseits brauche ich diesen Tag für mich nun wirklich nicht.

Und so mache ich, was ich sonntags gerne mache: Blogs lesen, Bücher lesen, stricken. Und doch irgendwie ganz passend habe ich die Socken für den Muttertag angeschlagen, damit mir nicht wieder das gleiche passiert wie letztes Jahr.

Latschen

Donnerstag, 05. März 2009

Ich trage sommers wie winters unglaublich gerne diese Gesundheitslatschen vom Hersteller mit dem B. Der, für den auch ein bekanntes Model immer wieder Schuhe entwirft. Am liebsten die mit drei Riemen, die sehen nicht so klobig aus, finde ich. (Jedenfalls an meinen Füßen.) Und die gibt es auch in bunt. (Bunt ist mein Freund!)

Leider scheine ich sehr seltsame Füße zu haben. Wie sonst ist zu erklären, dass meine Latschen immer nach spätestens drei Jahren (das aktuelle Paar nach etwa 22 Monaten) kaputt sind? Ich kann doch nicht alle 18 Monate ein neues Paar Latschen kaufen, sooo preiswert sind die Dinger wirklich nicht. Der beste Georg der Welt (Titel geliehen von Andrea) hat mir zwar den Riss mit einem Kunststoff-Riegel und zwei Nieten sowie Isolierband lauftauglich gemacht – aber nach weiteren vier Monaten habe ich auch diese Verstärkung vor zwei Tagen geknackt.

Hat jemand einen Tipp für mich? Im Moment ist mein Gang in Latschen nämlich echt gewöhnungsbedürftig (ich habe kein Ersatz-Paar. Brauchte ich ja eigentlich bisher nicht), weil rechts ein Riemen lustig in der Gegend rumflattert und der Halt doch eher mangelhaft ist. Ohne habe ich aber kalte Füße. Vielleicht liegt es am verwendeten Material? Leder ist es nicht, sondern B**koflor. Ist das Leder, das die Firma verwendet, nicht nur teurer, sondern auch haltbarer?

Haltbar müssen sie sein, ein hohes Fußbett für meine leicht schmalen Füße müssen sie haben. Geschlossen dürfen sie nicht sein. Plastik ist keine Alternative. Bunt wäre super, aber zur Not tut es auch Braun. (Bitte kein Weiß, ich will nicht jede Woche meine Latschen putzen müssen.) *seufz*

Tauschrausch

Dienstag, 03. März 2009

Ich habe in den letzten Tagen bei Tauschticket so richtig zugeschlagen. Nachdem ich in den letzten Wochen viel gelesen hatte und alles auch quasi sofort angefordert wurde, hatte ich ausnahmsweise auch mal ein paar Tickets übrig, um so richtig schön zu schwelgen.

Auf dem Weg zu mir befindet sich zunächst “Der 13. Engel” von Michael Borlik, ein Jugendfantasy-Buch. Klang bei amazon interessant, also zugeschlagen. :)

Heute bereits angekommen ist “Memento” von P. J. Tracy. Das hatte ich schon mal (hab’s auch gelesen), dann aber vertauscht – und mich jetzt entschlossen, die Reihe doch zu sammeln, also habe ich den vierten Teil nochmal angefordert (Teil 1-3 lagen hier eh noch).

Dann konnte ich “First Among Sequels” von Jasper Fforde nicht widerstehen – obwohl ich die Vorgänger außer Band 1 noch ungelesen hier stehen habe und es (zumindest laut Bild) eine andere Auflage ist.

Gestern Abend ist mir dann “Das supertolle Sockenbuch” vor die Nase gelaufen. Weil ich die gestrickten Chucks so klasse finde, konnte ich da nicht dran vorbei.

Und heute Morgen hat es dann die ersten vier (von bisher fünf) Bände einer Reihe namens “House of Night” erwischt: “Marked”, “Betrayed”, “Chosen” und “Untamed” von P. C. Cast und Kristin Cast machen sich also auch noch auf den Weg zu mir. Die Bücher gibt es bisher nicht auf deutsch, klingen aber interessant.

Und versprochen wurde mir noch “Die Hexe”, der erste Band der Serie “Die Schwestern des Mondes” von Yasmine Galenorn, das kann ich voraussichtlich bald anfordern.

Jetzt geht das Spiel von vorne los: Lesen, lesen, lesen. ;)

Erkältung überstanden

Montag, 02. März 2009

Nachdem ich zwischendurch wirklich in den Seilen gehangen habe und es auch am Wochenende noch sehr ruhig habe angehen lassen, bin ich jetzt wieder weitgehend fit. Viel gelesen habe ich mal wieder, nachzulesen in meiner Bücherliste.

Durch die Nase…

Montag, 23. Februar 2009

…spreche ich im Moment. Ich konnte mir doch Georgs Schnupfen nicht entgehen lassen! *seufz*

Also habe ich mir mein Lager auf der Couch eingerichtet und hoffe, dass das hilft, den Schnupfen schnell wieder loszuwerden. Schließlich ist hier im Moment eh Ausnahmezustand (Karneval!). Allerdings wäre ich wirklich gerne zu meinen Großeltern mitgefahren gestern. Anstecken wollte ich sie aber auch nicht, also habe ich mich dagegen entschieden. :(

Spam und kein Ende in Sicht

Mittwoch, 18. Februar 2009

Ich habe heute mal ein paar Sachen an meinem Blog geändert und mich ein bisschen eingehender mit der Software beschäftigt, als ich das bisher getan hatte. Dabei ist mir vor allem eins aufgefallen: Auf meiner Seite gibt es bisher 161 Kommentare. In kürzerer Zeit als das sind 43.800 Spam-Kommentare eingegangen. Wenn bei Akismet (mein Bollwerk gegen Spam, kann ich nur empfehlen, falls jemand das noch nicht kennen sollte) steht “84% of all comments are spam”, kann ich das also nicht unterschreiben. ;)