Archiv für die Kategorie ‘Gelesenes’

Oktober 2008

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Gelesen: 3 Bücher
Abgebrochen: 0 Bücher
Gestrickt: 5 Paar Socken (1x Größe 38/39, 3x Größe 40/41, 1x Größe 44 extra weit)


Read: 3 books
Given up: 0 books
Knitted: 5 pairs of socks

September 2008

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Gelesen: 9 Bücher
Abgebrochen: 0 Bücher
Gestrickt: 4 Paar Socken (2x Größe 36/37, 2x Größe 40/41), 1 Schal


Read: 9 books
Given up: 0 books
Knitted: 4 pairs of socks, 1 scarf

Empfehlenswerte Strickbücher?

Montag, 29. Dezember 2008

Ich habe zu Weihnachten einen Gutschein für Thalia bekommen, und wie letztes Jahr auch möchte ich den gerne in Strickbücher investieren. Jetzt habe ich das Problem, dass ich viel zu viele finde. Auf jeden Fall hätte ich gerne “Lacy Little Knits” – bei Ravelry habe ich mir die Projekte mal angesehen und für gut befunden. Damit ist der Gutschein zwar quasi aufgebraucht, aber hat vielleicht trotzdem jemand eine Idee, was an Strickbüchern empfehlenswert ist?

Neuzugänge

Sonntag, 26. Oktober 2008

Ich habe in den letzten Wochen so viele Bücher bekommen, dass es schon fast unglaublich ist. ;)

Mein Lesejury-Paket ist angekommen – und drin waren ein Suchbuch (“Das Böse in uns” von Cody McFadyen, Band 3 einer Reihe – Band 1 und 2 kenne ich zum Glück schon) und ein Thriller mit Zombies (“So ruhet in Frieden” von John Alvide Lindqvist, dessen erstes Buch “So finster die Nacht”, Thriller mit Vampiren, habe ich von Tauschticket besorgt, nur für den Fall, dass es eine Fortsetzung sein sollte), das Buch werde ich wohl auch lesen, weil es interessant klingt.

Außerdem habe ich bei Vorablesen ein Buch zugelost bekommen: “Die Zwerge von Amboss”, der erste Band einer Zwergen-Krimi-Reihe. Klingt sehr interessant, allerdings bin ich noch nicht weit gekommen und kann darum auch noch nicht so schrecklich viel dazu sagen.

Außerdem habe ich natürlich von Tauschticket noch das eine oder andere Buch bekommen:

  • 616 – Die Hölle ist überall (mal keine Amerikaner zur Abwechslung)
  • City of Bones auf englisch
  • Britannica & ich

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt, und ein paar Bücher sind auch noch unterwegs (wobei eins anscheinend bei der Post verschütt gegangen ist, die Tauschpartnerin ist jedenfalls eine ganz Liebe). Mein liebster Schatz der letzten Wochen ist allerdings “Der geniale Sockenworkshop” – über das habe ich mich riesig gefreut und auch schon fleißig gestöbert, allerdings noch nichts ausprobiert. Das kommt aber ganz sicher noch!

Schneckenpost

Sonntag, 12. Oktober 2008

Ist denn schon Weihnachten? Dass eine Büchersendung nur in den seltensten Fällen am Folgetag hier ist, weiß ich. Dass die Lieferzeit im Moment aber in Richtung “14 Tage nach Einlieferung” geht, finde ich nicht lustig. Eine Woche ist inzwichen schon schnell, egal, ob ich verschicke oder bekomme. Das kenne ich sonst nur aus der Zeit vor Weihnachten. Und bis dahin sind eigenltich noch 74 Tage, nicht 14. Und dabei warte ich auf so tolle Bücher. Nein, es liegt auf meiner Seite nicht am Postzusteller. Der ist einfach großartig und klingelt für Büchersendungen sogar, weil er Angst hat, die Bücher könnten beim Fall in den Korb beschädigt werden. Ein Buchliebhaber, der weiß, dass hier jedes Buch sehnsüchtig erwartet wird, und mich nie absichtlich hibbeln lassen würde. Ich meine, nicht, dass ich hier an akutem Büchermangel leide *hüstel* – aber es sind wirklich tolle Bücher unterwegs. ;)

Marie Brennan: “Doppelgänger”

Donnerstag, 09. Oktober 2008

Klappentext:

Immer, wenn eine Hexe geboren wird, entsteht zugleich ein Doppelgänger. Dieser “Zwilling” muss getötet werden, damit die Hexe ihre Kräfte beherrschen lernt. Doch was geschieht, wenn der Doppelgänger überlebt? Mirage ist eine Kopfgeldjägerin. Sie lebt von ihren tödlichen Kampfkünsten. Niemals verfehlt sie ihr Ziel … und ihr nächstes Ziel ist eine Hexe. Miryo ist diese Hexe. Sie hat ihre Aufnahmeprüfung nicht bestanden. Sie weiß nun, dass es jemanden geben muss, der so aussieht wie sie – so ist wie sie: Mirage. Ihr bleibt keine andere Wahl: Sie muss ihre Jägerin jagen. Und vernichten.

Inhalt:

Mirage hat Reflexe wie keine zweite. Niemand konnte und kann mit ihr mithalten, nicht während ihrer Ausbildung, nicht jetzt, als sie einen Auftrag annimmt, zusammen mit ihrem besten Freund Eclipse. Sie soll den Mörder einer Hexe finden, und am besten seine Auftraggeber gleich mit. Durch ihre roten Haare wird sie oft selbst für eine Hexe gehalten – aber damit will sie nichts zu tun haben. Ihre Auftraggeber gehören selbst zu den Hexen – eine schwierige Situation für sie.

Miryo hat sich in den letzten 25 Jahren auf diesen Tag vorbereitet: Ihre Prüfung, nach der sie entweder eine Hexe oder eine Base – oder tot sein wird. Doch plötzlich stellt sie fest, dass sie ihre Kräfte nicht kontrollieren kann – und das ist extrem gefährlich. Sie erfährt, dass es irgendwo eine Doppelgängerin gibt, die sie töten muss, um die Gefahr für alle zu bannen. So macht sie sich auf die Suche.

Die beiden begegnen sich schließlich und finden die Idee, dass eine von ihnen sterben muss, gar nicht gut. Gemeinsam machen sie sich gegen alle Widerstände auf die Suche nach einem Weg, wie beide überleben können.

Meine Meinung:

Die Geschichte der beiden jungen Frauen, die sich suchen und finden, um damit vor ganz neue Schwierigkeiten gestellt zu werden, ist sicher keine brandneue Idee. Die Umsetzung ist aber wirklich gelungen – Marie Brennan hat eine Welt erschaffen, in der es Magie gibt, die aber streng kontrolliert wird. Mit dieser Magie einher gehen Glaubensvorstellungen, die seit Jahrhunderten überliefert werden. Beides ist gut durchdacht. Die Personen sind weitgehend glaubwürdig, die Konflikte unter den Hexen scheinen zunächst etwas undurchsichtig, werden aber nach und nach klarer.

Viele Begriffe erscheinen zunächst fremd, werden zum großen Teil aber im Glossar kurz erläutert und im Verlauf der Geschichte dann klarer. Die Basen z. B. waren ursprünglich Hexen, die die Prüfung nicht bestanden haben, bekommen aber selbst auch Kinder, die dann Basen sind.

Das Buch ist spannend, lustig und führt in eine fremde Welt. Wenn die erfahrene Mirage und die naive Miryo aufeinander treffen, scheint das Kräfteverhältnis zunächst klar – wird dann aber teilweise umgekehrt, wenn die Hexe der Jägerin die Magie zu erklären versucht. Immer wieder versuchen andere, die beiden aus dem Weg zu räumen – und immer wieder schaffen es die beiden, aus der Gefahr zu entkommen.

Die Sprache ist passend – dass beide Frauen durch ihre unterschiedliche Erziehung auch andere Floskeln verwenden, andere Ansichtsweisen haben, wird konsequent durchgehalten. Das Ende fand ich persönlich etwas abrupt, so dass ich mir den zweiten Teil auch gekauft habe. Gelesen ist er auch schon, aber man kann ihn nicht ohne dicke Spoilerwarnung rezensieren, so dass ich das in einem eigenen Beitrag machen werde.

August 2008

Freitag, 12. September 2008

Gelesen: 9 Bücher
Abgebrochen: 0 Bücher
Gestrickt: 7 Paar Socken (5x Größe 38/39, 2x Größe 40/41)

Read: 9 books
Given up: 0 books
Knitted: 7 pairs of socks

Bücher-Tag

Mittwoch, 03. September 2008

Ich erkläre den heutigen Tag offiziell zum Bücher-Tag. Zuerst habe ich ein Paket bei Lesejury gewonnen (hurra, das sind im Normalfall 2-3 Bücher), und dann habe ich eine Umfrage gehabt, die mich über die Punktzahl für einen Amazon-Gutschein gebracht hat. Gutscheine halten bei mir keine zwei Stunden. Drei weitere Bücher befinden sich in Kürze von dort auf dem Weg zu mir. Und nachher werde ich zur Bücherei gehen. Lesen? Wann denn noch? ;)


I declare today book day. First I won a package of books (usually it contains 2-3 books). Then I got a gift certificate for amazon by answering a survey. Gift certificates usually last less than two hours in my company. Three more books will be on the way to me soon. And later today I’ll go to the library. Reading? When? ;)

Beim Leben meiner Schwester

Sonntag, 24. August 2008

Mein normales Beuteschema bei Büchern sind Thriller, Fantasy, manchmal Verschwörungen oder Historisches, ab und zu etwas Lustiges. Warum ich im Tauschspiel bei Tauschticket bei “Beim Leben meiner Schwester” von Jodi Picoult zugegriffen habe, kann ich gar nicht so genau sagen. Irgendwie klang die Geschichte aber interessant.

Achtung: Dieser Text ist nichts für allzu zart besaitete Gemüter.

Anna ist 13, ihre Schwester Kate ungefähr drei Jahre älter – und seit vielen Jahren an Krebs erkrankt. Ihre Eltern haben aus den vielen künstlich befruchteten Eizellen die ausgewählt, die quasi ein idealer Spender für Kate sein würde – Anna. Schon zum Zeitpunkt ihrer Geburt spendet sie Blut aus der Nabelschnur. Mit drei Jahren Blut. Mehrfach. Kurz darauf braucht ihre Schwester Knochenmark. Immer wieder liegt sie selbst im Krankenhaus, um ihrer Schwester ein Überleben zu ermöglichen. Jetzt braucht Kate eine Niere. Und Anna verklagt ihre Eltern, damit sie diese Niere nicht spenden muss.

Die Geschichte wird von allen Beteiligten erzählt, neben Anna und Kate kommen auch ihr älterer Bruder Jesse (der mit seinen Problemen kämpft), ihre Eltern, Annas Anwalt und die Verfahrenspflegerin zu Wort. So gelingt eine echte Meisterleistung: Niemand wirkt absolut egoistisch oder lieblos, alle haben liebenswerte Eigenschaften. Und alle haben ihre eigene Motivation für ihr Handeln.

Diese Motivation ist auch das zentrale Thema des Buchs, das übrigens wohl auf keiner wahren Begebenheit beruht, wenn ich richtig informiert bin, denn sie ist es, über die alle eigentlich immer reden. Außerdem geht es natürlich um Schwestern, um Krankheit und Leid, um Familie und Freundschaft. Und auch darum, ob ein 13jähriges Mädchen Entscheidungen alleine treffen kann.

Das Ende habe ich so nicht kommen sehen – und weil ich irgendwie immer in das gerade aktuelle Buch “hineingesaugt” werde, habe ich auch geweint. Ein trauriges Ende. Aber das Buch hat mich gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe auch nach 24 Stunden noch kein neues Buch so richtig ernsthaft angefangen. “Beim Leben meiner Schwester” ist sicher keine leichte Kost. Es ist aber auch kein nur trauriges Buch – zwischendurch sind immer wieder Szenen, bei denen ich schmunzeln musste. Ich denke, das Buch wird mich noch eine Weile beschäftigen. Obwohl ich zunächst dachte, ich würde es wieder vertauschen, hat es sich jetzt einen dauerhaften Platz in meinem Regal erobert.

Längst verloren geglaubte Schätze

Mittwoch, 13. August 2008

Tauschticket ist klasse. Nicht nur, dass mittlerweile ein großer Teil meiner Bücher daher stammt, nein, ich habe auch noch ein Buch dort bekommen, dass ich als Kind mal besaß. Nachdem ich es verliehen und nie zurückbekommen hatte, dachte ich eigentlich, ich würde nie wieder dieses Buch lesen. Für alle anderen ist das wahrscheinlich gar nicht nachzuvollziehen. Für mich war das aber das erste Buch, das ich ganz alleine gelesen hatte – ein richtiges, dickes Buch, mit fast 200 Seiten. Ich habe ewig dafür gebraucht, aber danach war der Grundstein zu meiner Bücherbegeisterung gelegt.

Vor knapp acht Wochen habe ich im Forum mal gefragt, ob sich (anhand meiner sehr vagen und dürftigen Angaben) irgendwer an dieses Buch erinnert, denn natürlich kannte ich weder Autor noch Titel – das ganze hat sich ja schließlich vor über 25 Jahren abgespielt. Und siehe da – es kam ein ganz heißer Tipp. Zufällig war das Buch auch noch im Katalog vorhanden – originalverschweißt, Erscheinungsdatum 1980. Ich habe es angefordert – und es ein paar Tage später hier gehabt. Zum Lesen bin ich aber nicht so recht gekommen. Jetzt aber schon – und nach weniger als 20 Seiten wusste ich: Das ist es!

“Die Abenteuer des kleinen Elefanten Gongo” von James Krüss. Im Buchhandel schon seit ewigen Zeiten vergriffen. Eine ganz niedliche Geschichte über einen kleinen Elefanten, der aus dem Zirkus ausbricht, um fortan in Freiheit zu leben. Dabei helfen ihm die verschiedensten Tiere, allen voran der Rabe Jakob, das Eichhörnchen Max und die Kinomaus Socke. Glaubt mir: Mein Exemplar ist im Bestzustand und bleibt bei mir. Das gebe ich nicht mehr her.