Kim Harrison: Blutspur

Das 2006 zuerst auf deutsch erschienene Buch “Blutspur” von Kim Harrison ist der Auftakt zu einer Reihe. (Die wie vielte Reihe für mich? Ich habe keine Ahnung, wahrscheinlich die zweitausendste. ;) ) Vor kurzem ist die neue Auflage erschienen, also wundert Euch nicht, wenn bei Amazon und Co. etwas von 2008 erschienen steht – Blutspur ist Band 1!

Rachel Morgan lebt in Cincinatti. Sie arbeitet für eine Regierungsbehörde. Allerdings ist das alles ein bisschen anders, als man sich das jetzt vorstellen könnte – Jahre zuvor hat nämlich ein Virus, durch Gentechnik hervorgerufen, weite Teile der Menschheit ausgelöscht, und so kam ans Licht, dass seit Jahrhunderten andere Wesen unter ihnen lebten. Vor allem Hexen und Vampire, aber auch Gestaltwandler und Tierwesen, und Fairies und Pixies gibt es auch. Rachel ist eine Hexe, eine Erdhexe, die vor schwarzer Magier zurückschreckt. Seit geraumer Zeit scheint es ihr, als habe ihr Chef sie auf dem Kieker, und so beschließt sie eines Nachts, die FIB (Federal Inderlander Bureau) zu verlassen und zu kündigen. Iviy, eine Vampirin, und Jenks, ein Pixie, beschließen mit ihr zu gehen. Leider kann nur Ivy sich freikaufen, und so beginnt für Rachel das Spießrutenlaufen schon bevor sie ihren Schreibtisch geräumt hat. Das FIB verlässt man nämlich nur dann lebend, wenn man sich freikaufen kann (es sei denn, man ist tot, ein Fairie oder ein Pixie, die freie Mitarbeiter sind).

Ihre Wohnung ist gekündigt, ihr Geld limitiert, und so muss sie sich schnell etwas einfallen lassen, mit dem sie sich freikaufen kann. Sie beschließt, einem einflussreichen Bürger und Abgeordneten nachzuweisen, dass er mit Drogen handelt. Doch das ist leichter gesagt als getan, und so gerät sie immer mehr in Gefahr, denn auch er hat Mittel und Wege, sie aus dem Weg zu schaffen.

Ich fand das Buch klasse. Klar, viele dieser Aufhänger und Hintergründe hat man irgendwo schon mal gelesen, und ein bisschen nervig fand ich auch, dass Rachel anscheinend gar nicht dazulernt, was ihren Feldzug gegen Trent angeht. Und auch die Spannung zwischen Ivy und Rachel erscheint irgendwann einfach nur als Klischee, wenn sie auf der nächsten Seite dann wieder einträchtig nebeneinander sitzen und Pläne aushecken.

Aber die Geschichte konnte mich fesseln, ich habe zwischendurch immer wieder lachen müssen, konnte mitfiebern und mich fragen, wie Rachel da wohl jemals wieder rauskommen würde. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen, auch wenn ich sie natürlich noch nicht hier habe.

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Eine Antwort zu “Kim Harrison: Blutspur”

  1. Iris sagt:

    Hi.

    Also das hört sich ja doch richtig gut an. Da kann ich mich ja freuen, denn dieses Buch, sowie die Nachfolgebände stehen hier noch im Regal und warten darauf, gelesen zu werden :-)

    LG
    Iris