Suchbegriffe

10. März 2009

Ich gebe zu, ich bin ein bisschen neidisch. Auf wen? Auf Andrea. Sie wird mit viel lustigeren Suchbegriffen gefunden als ich. (Bitte schreib dooch mal einen Eintrag dazu, Andrea!) Bei mir sind es entweder Bücher:

  • “der kindersammler personen” – ich sage ja, es sind viele!
  • “englisch tony hawk prüfung” – ehrlich, werden seine Bücher in Prüfungen verwendet?
  • “skin privileg deutscher titel” – das Buch heißt “Skin Privilege” oder “Beyond Reach” und auf deutsch “Zerstört”, erscheint im Juni 2009

oder Strickbegriffe:

  • “engl. strickbücher blog” – mal ehrlich, Abkürzungen in der Google-Suche?
  • “will ein fledermausärmel stricken” – einen, es heißt einen!
  • “wollgeschäft boston usa” – da kann ich leider auch nicht weiterhelfen

oder Sachen, auf die ich auch keine Antwort weiß:

  • “was heißt es wenn man vom herbst träumt”
  • “entführung teenager” – ich hoffe, da sucht jemand ein Buch und keine Anleitung
  • “gedichte fürs dissen” – für mich ist Dissen immer noch ein Ort, keine Tätigkeit.

Aber eine Frage ist in den Suchbegriffen gewesen, die mich auch interessiert:

“was ist los der kleine sockhaus“. Geht’s Dir gut?

Frühlingssocken

09. März 2009

Meine Schwester hat zwar zum Geburtstag einen Schal bekommen (Juno Regina, Ihr erinnert Euch vielleicht), aber dass sie keine Socken bekommen sollte, stimmte sie ein wenig traurig. Also habe ich ein Knäuel aus meinem Vorrat gekramt, das aus mir zunächst nicht ganz begreiflichen Gründen “Natalie!” gerufen hat. (Gelb? Eigentlich gar nicht ihre Farbe. Aber es hat einfach lauter gerufen als jedes andere Knäuel.)

64 Maschen angeschlagen, losgestrickt und krank geworden. (So krank, dass ich noch nicht mal mehr stricken wollte.) Bei einer kurzen Stippvisite hat sie die angefangene Socke gesehen und war begeistert. Gut, da wusste das Knäuel anscheinend mehr als ich. ;)

Inzwischen hat sie die Socken schon getragen und auch ihre Kollegin fand die Socken toll. Und Andrea hat die Musterung Frühlingssocken getauft. (Ich finde, zu Frühlingssocken gehört auf jeden Fall Grün. Und weniger Braun.)

Socken 07/2009

Details:
Größe: 40/41
Muster: glatt rechts
Garn: Rellana Flotte Socke


My sister got a Juno Regina for her birthday and was a little bit sad that she didn’t get socks. So I dived into my stash and one ball of yarn yelled her name so loud it was hard to ignore. (Yellow is not her colour, but this one yelled louder than any of the other yarns I have.)

I cast on 64 stitches, started knitting and got sick. So sick that I didn’t even knit. When she came over for a short visit she saw the partially knitted sock and was thrilled. Well, it looks like the yarn knew better than me. ;)

By now she already wore the socks (and her colleague liked the socks, too). Andrea called the colourway “Spring Socks”. (In my opinion, there should be at least some green in spring socks. And less brown.)

Kein Opal-Abo

09. März 2009

Ich habe ja schon seit geraumer Zeit kein Opal-Abo mehr, aber die Bilder gucke ich mir immer wieder gerne an. Manchmal ist sogar ein bisschen Neid dabei. Guckt mal bei Dreamers Place, die mittlere Reihe gefiele mir (das rechte natürlich am besten), und die Knäuel unten links und rechts. Oder bei Marys Sockenparade – das Braune oder das Türkis-Gelbe (rechts die beiden unteren) sind ebenfalls mein Ding. (Wobei ich mich, hätte ich das Abo noch, tatsächlich mit allen anfreunden könnte.) Aber ganz ehrlich? Ich freue mich mit Euch und muss die Knäuel gar nicht haben, schließlich habe ich einen großen Vorrat.

Jetzt bin ich natürlich gespannt darauf, die Knäuel mal in echt zu sehen. Anja, Du bringst sie doch hoffentlich am Freitag mit? ;)

Roderick Anscombe: Verschwunden

08. März 2009

Danielle, ein neunjähriges Mädchen, soll nur kurz Kaffee holen. Als sie nicht zurückkommt, informieren die Mitarbeiterinnen der Sozialstation die Polizei. Eine Obdachlose hat das Geschehen vermutlich beobachtet. Da sie paranoid ist, wird der Psychiater Doctor Lucas hinzugezogen, dessen Frau die Sozialstation leitet. Er schafft es, ihr Vertrauen zu gewinnen und bekommt von ihr wichtige Informationen. Als daraufhin ein Verdächtiger vernommen wird, hat dieser jedoch ein Alibi, obwohl er in der Nähe des Tatortes war. Die Zeit drängt, denn wegen der herrschenden Hitzewelle wird Danielle die Nacht vermutlich nicht überleben. Auch ein neuer Verdächtiger hat ein Alibi. Lucas’ Frau drängt den Psychiater, der die Polizei bei ihren Ermittlungen unterstützt, zu drastischeren Mitteln zu greifen.

Zunächst einmal wünsche ich mir immer wieder, dass Teile einer Serie als solche eindeutig gekennzeichnet werden. Am liebsten mit großen, blinkenden Leuchtbuchstaben. Dann könnte ich es vermeiden, den zweiten Teil als erstes zu lesen und die Reihenfolge einhalten, was ich nämlich tatsächlich gerne mache.

Ansonsten habe ich an diesem Thriller herzlich wenig auszusetzen: Eine spannende Geschichte um eine Entführung, ein straffer zeitlicher Rahmen (im Prinzip spielt die Geschichte innerhalb von 24 Stunden), Personen, die tatsächlich überwiegend nicht an Schwarz-Weiß-Malerei erinnern. Doctor Lucas ringt mit sich selbst, seine Prinzipien und seine Berufsehre sind ihm sehr wichtig. Dennoch verhält er sich zunehmend anders, als er es selbst von sich erwarten würde. Einerseits versucht er, seine Ehe zu retten, die nach einem Unfall, bei dem ihr Sohn gestorben ist, kurz vor dem Scheitern steht. Außerdem will er das Mädchen retten. Andererseits hat er Angst, dass er nie wieder den einmal eingeschlagenen Weg verlassen können wird.

Neben seinen Gewissenskonflikten steht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund. Doctor Lucas ist ein Experte auf dem Gebiet der Vernehmungen, wenn er auch aktuell nicht in diesem Bereich arbeitet. So nehmen auch die Zeugenbefragungen und Doctor Lucas’ Einschätzungen derselben viel Raum ein. Ein wirklich interessanter Ansatz. Ich bin auf jeden Fall neugierig geworden auf den ersten Teil, “Hinterhältig”. Ob ich den allerdings lesen werde, weiß ich nicht – schließlich weiß ich ja schon, wie es weitergeht.

Internationaler Frauentag

08. März 2009

Ursprünglich ein sozialistischer Feiertag, wurde dieser von der Generalversammlung der UN im Dezember 1977 quasi weltweit offiziell gemacht. Ich bin eher zwiegespalten: Einerseits gibt es natürlich nach wie vor weltweit benachteiligte Frauen und Mädchen (und das nicht nur in den Ländern der so genannten Dritten Welt). Andererseits brauche ich diesen Tag für mich nun wirklich nicht.

Und so mache ich, was ich sonntags gerne mache: Blogs lesen, Bücher lesen, stricken. Und doch irgendwie ganz passend habe ich die Socken für den Muttertag angeschlagen, damit mir nicht wieder das gleiche passiert wie letztes Jahr.

Immer mehr Sockenwünsche

07. März 2009

Ich scheine Sockenmuster zu sammeln. Neben dem Buch, das in Rekordzeit hier war, habe ich in den letzten Tagen auch noch Sockenmuster in meine Queue bei Ravelry gepackt, als würde ich jeden Tag mindestens ein Paar Socken stricken. Dass dem nicht so ist, muss ich wohl nicht extra betonen. ;)

Auf jeden Fall möchte ich bald Danube stricken. Auch Baroque aus der Herbst-Knitty vom letzten Jahr hat es mir angetan. Von Maeve möchte ich gar nicht erst anfangen – die gleiche Designerin wie Salida.

Aber nicht nur Verkreuzungen haben es mir angetan – ein Zeugnis dafür sind z. B. Mellys Girly Anklet Socken (Link geht zu Ravelry).

Ich könnte diese Liste vermutlich noch ewig weiterführen. Und dabei gibt es in nächster Zeit noch Geburtstags- und Muttertagssocken zu stricken, bei denen entweder Empfänger oder Garn so gar nicht zu einem dieser Muster passen will. Träumen darf ich aber immerhin. ;)

Premierensocken

06. März 2009

Genau die hatte ich Euch versprochen – und siehe da, auf den ersten Blick sehen sie wirklich nicht besonders aus.

Premierensocken

Details:
Größe: 44/45 weit
Muster: Glatt rechts
Garn: Gründl (von Aldi), Fersen und Spitzen in passendem Uni-Garn

Wieso, werdet Ihr jetzt sicher fragen, solche Socken sieht man doch wirklich täglich irgendwo, wie langweilig! *gähn*

Aber das hier ist wirklich eine absolute Premiere: Diese Socken sind die ersten handgestrickten Socken, die mein Freund bekommen hat! Er hatte in der Schrauberhalle immer so kalte Füße, dass er tatsächlich danach gefragt hat. Ich hatte aus einer Bestellung als Geschenk maschinengestrickte Socken in seiner Größe bekommen, und die hat er vorher schon ein paar Wohen lang getragen – zwei Paar im Wechsel. Dass das nicht reicht, ist klar, und meine Strickerinnenehre war natürlich auch gefragt.

Gut, dass sich in meinem Vorrat seit kurzer Zeit immer auch männertaugliche Farben finden. Ich habe ihm mehrere davon zur Auswahl gezeigt (ich weiß, eigentlich ein Fehler), und er hat sich für diese hier entschieden. Zitat: “Die sind dunkel, da sieht man nicht so schnell, wenn sie mal schmutzig werden.”

Latschen

05. März 2009

Ich trage sommers wie winters unglaublich gerne diese Gesundheitslatschen vom Hersteller mit dem B. Der, für den auch ein bekanntes Model immer wieder Schuhe entwirft. Am liebsten die mit drei Riemen, die sehen nicht so klobig aus, finde ich. (Jedenfalls an meinen Füßen.) Und die gibt es auch in bunt. (Bunt ist mein Freund!)

Leider scheine ich sehr seltsame Füße zu haben. Wie sonst ist zu erklären, dass meine Latschen immer nach spätestens drei Jahren (das aktuelle Paar nach etwa 22 Monaten) kaputt sind? Ich kann doch nicht alle 18 Monate ein neues Paar Latschen kaufen, sooo preiswert sind die Dinger wirklich nicht. Der beste Georg der Welt (Titel geliehen von Andrea) hat mir zwar den Riss mit einem Kunststoff-Riegel und zwei Nieten sowie Isolierband lauftauglich gemacht – aber nach weiteren vier Monaten habe ich auch diese Verstärkung vor zwei Tagen geknackt.

Hat jemand einen Tipp für mich? Im Moment ist mein Gang in Latschen nämlich echt gewöhnungsbedürftig (ich habe kein Ersatz-Paar. Brauchte ich ja eigentlich bisher nicht), weil rechts ein Riemen lustig in der Gegend rumflattert und der Halt doch eher mangelhaft ist. Ohne habe ich aber kalte Füße. Vielleicht liegt es am verwendeten Material? Leder ist es nicht, sondern B**koflor. Ist das Leder, das die Firma verwendet, nicht nur teurer, sondern auch haltbarer?

Haltbar müssen sie sein, ein hohes Fußbett für meine leicht schmalen Füße müssen sie haben. Geschlossen dürfen sie nicht sein. Plastik ist keine Alternative. Bunt wäre super, aber zur Not tut es auch Braun. (Bitte kein Weiß, ich will nicht jede Woche meine Latschen putzen müssen.) *seufz*

Socken 05/2009

04. März 2009

Wie versprochen – Mustersocken. Ich nehme wieder am Sock Knitters Pentathlon teil, und das erste Muster war Salida. Ein wirklich tolles Muster, das sich auch gut stricken lässt. Lauter verschränkte rechte Maschen, aber die Wirkung ist einfach umwerfend. Das Garn habe ich von Anja, eigentlich ganz untypisch für mich, aber für Mustersocken ein Traum.

Salida

Details:
Garn: Regia 4fach Uni
Muster: Salida
Größe: 39

Natürlich behalte ich diese Socken. ;) Und das nächste Paar ist eine absolute Premiere – auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag.

Februar 2009

03. März 2009

Gelesen: 9 Bücher
Abgebrochen: 0 Bücher
Gestrickt: 1 Paar Socken (1x Größe 44/45 weit)


Read: 9 books
Given up: 0 books
Knitted: 1 pair of socks